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E-Mail Marketing

In drei Schritten zum perfekten Call-to-Action

Der Call-to-Action gehört zu den zentralen Elementen einer E-Mail. Dieser soll User zum Klicken anregen und entscheidet dadurch, ob eine E-Mail erfolgreich war oder nicht. Denn jeder Klick beweist, dass der Empfänger der Handlungsaufforderung nachgekommen ist – egal, wie diese letztlich aussieht.

Step by Step zum perfekten Call-to-Action 

Damit jedoch überhaupt geklickt wird, muss der Call-to-Action für den Leser ansprechend sein und ihn zum Handeln motivieren. Nicht nur in E-Mails spuken noch allerlei schlechte CTAs herum, die wenig aussagekräftig sind oder wie schlechte Werbung wirken bzw. direkt übersehen werden. Dabei ist ein guter Call-to-Action eigentlich relativ leicht umzusetzen. Hierfür musst du nur drei Dinge beachten und umsetzen.

Schritt 1: Das Design

Die Farbe spielt eine wichtige Rolle beim Design deines Call-to-Action. Dabei geht es weniger um die eigentliche Farbe, sondern mehr um das Farbverhältnis in der E-Mail. Deine Handlungsaufforderung sollte ins Auge stechen, über eine klare sowie gut leserliche Schrift verfügen und einen Kontrast zum Rest bilden. Möchtest du eine bestimmte Stimmung signalisieren, kannst du dir die psychologischen Effekte von Farben zunutze machen. Achte aber darauf, dass dein Call-to-Action zwar auffällt, aber nicht billig wirkt. Setze daher eher auf schlichtes Design statt leuchtende Neonbanner.

Beim Design gilt es, nicht nur auf die Farbe zu achten, sondern auch auf Form und Größe. Da das menschliche Auge keine scharfen Kanten mag, ist es besser, wenn dein Button abgerundete Ecken hat. Darüber hinaus sollte er weder zu groß noch zu klein sein. Ist er zu groß, wird er eher als Werbung wahrgenommen und ausgeblendet. Ist er zu klein, wird er schlichtweg übersehen. Idealerweise ist der Call-to-Action größer als die Überschrift, um optimal aufzufallen.

Schritt 2: Die Beschriftung

Nach dem Design kannst du dich als nächstes um die Beschriftung deines Call-to-Action kümmern. Verwende keine aussageschwachen Floskeln, denn diese ziehen schon lange nicht mehr. Besser sind emotionale Beschriftungen sowie klare, einfache Handlungsaufforderungen. Ein Jetzt dabei sein wirkt einfach besser als nur Hier klicken.

Generell sollte auf dem Button nicht zu viel Text stehen. Zudem muss dieser für sich alleine verständlich sein. Das Vermitteln von Dringlichkeit wie z.B. Noch heute kostenloses E-Book sichern kann außerdem einen positiven Effekt auf die Klickzahlen haben.

Schritt 3: Die Platzierung

Lange Zeit galt: Der Call-to-Action muss “above the fold”, d.h. im zuerst sichtbaren Bereich, sein. Mit der Entwicklung hin zu Mobile First und einem Anstieg mobiler Nutzer, die das Scrollen durchaus gewohnt sind, gilt dies nicht mehr. Die richtige Position liegt daher irgendwo dazwischen: Der CTA sollte also weder direkt unter der Überschrift, da er sonst zu aufdringlich wirkt, noch ganz am Ende einer E-Mail stehen, da er in diesem Fall womöglich übersehen wird.

Fazit

Ein erfolgreicher Call-to-Action ist kein Hexenwerk. Beachtest du diese drei Schritte, wirst du sehen, wie schnell sich deine Klickzahlen ändern können. Die genaue Reihenfolge ist dabei unwichtig. Ich halte es lediglich für einfacher einen Button zu platzieren, bei dem man schon weiß, wie er letztendlich aussieht. Bist du dir mit einer Beschriftung unsicher oder möchtest die Wirkung verschiedener Farben testen, empfehle ich dir, A/B-Tests vorzunehmen. Mit diesen kannst du verschiedene Versionen ausprobieren und deinen Call-to-Action anschließend optimieren.

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