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E-Mail Marketing

Mit diesen 5 Tipps startest du erfolgreich ins E-Mail-Marketing

Es gibt dreimal mehr E-Mail-Accounts als Accounts von Facebook und Twitter zusammen. Und es ist weitaus wahrscheinlicher – genau genommen sechsmal –, dass Leser irgendetwas in deiner E-Mail klicken als auf Twitter. Klingt doch super, oder? Da möchte man am liebsten selbst gleich loslegen und die erste E-Mail versenden.

So einfach geht es dann aber doch nicht. Dieser Beitrag zeigt dir daher, wie du ins E-Mail-Marketing starten kannst und welche Schritte du gehen musst, damit deine Kampagnen ein Erfolg werden.

#1 Lege deine Ziele fest

Es mag verlockend sein, sich bei einem E-Mail-Marketing-Anbieter anzumelden und direkt mit der ersten Kampagne loszulegen. Denn die Möglichkeiten scheinen schier unendlich. Aber bevor du kopfüber in deine erste Mail stürzt, lohnt es, sich zunächst ein paar Gedanken zu machen. Über deine Ziele und das, was du mit deinen E-Mails erreichen willst. Denn dies wird deine Kampagnen definieren und damit auch wen du ansprichst, welche Inhalte du teilst und wie du deinen Erfolg misst.

Um die richtigen Ziele für dein E-Mail-Marketing festzulegen, musst du deine gesamten Marketingziele und KPIs betrachten und sie an diesen ausrichten. Willst du neue Leads für den Vertrieb generieren? Mehr Teilnehmer für ein bevorstehendes Event? Oder neue Kunden gewinnen?

E-Mail-Marketing ist der effektivste Kanal, um deine Zielgruppe zu erreichen. Es kann eingesetzt werden, um eine Vielzahl verschiedener Ziele zu erreichen. Daher lohnt es sich, etwas mehr Zeit in die Festlegung der Ziele zu investieren, bevor man einfach ins kalte Wasser springt.

#2 Baue deinen E-Mail-Verteiler auf

Nachdem du deine Ziele festgelegt hast, kannst du dich jetzt um den Aufbau deiner E-Mail-Liste kümmern. Hierfür hast du zwei Möglichkeiten.

  • Importiere eine Liste

Hast du bereits eine Liste, kannst du diese in dein E-Mail-Marketing Tool importieren. Achte aber darauf, dass alle Adressen per Double Opt-in gesammelt wurden bzw. du dazu berechtigt bist, die Empfänger per E-Mail zu kontaktieren. Andernfalls läufst du Gefahr, diese zu belästigen und abgemahnt zu werden.

  • Erstelle eine neue Liste

Hast du noch keine Empfänger-Adressen, bleibt dir nichts Anderes übrig, als eine neue Liste aufzubauen. Wie du das machen kannst, habe ich im Beitrag Der Verteiler: So generierst du hochwertige E-Mail-Adressen erklärt.

#3 Entscheide dich, welche Art von Kampagnen du versenden willst

Du hast die Wahl zwischen verschiedenen Arten von E-Mails, die wiederum von deinen festgelegten Zielen abhängen. Werfen wir einen genaueren Blick auf die verschiedenen Alternativen und wie sie dir helfen können.

  • Newsletter

Der Newsletter wird regelmäßig versandt und beinhaltet in der Regel ein Hauptthema. Die Versandfrequenz kann zum Beispiel wöchentlich oder monatlich sein.

Ist es dein Ziel, mit bestehenden Kunden in Kontakt zu bleiben, dann ist der Newsletter die perfekte Alternative für dich. Denn er sorgt dafür, dass dein Unternehmen und deine Produkte im Gedächtnis bleiben und deine Empfänger so eher wieder auf deiner Webseite vorbeischauen.

  • Angebot

Ein E-Mail-Angebot ist im Grunde jede Kampagne, die das Ziel hat, eine direkte Antwort zu erreichen. Das kann etwa der Hinweis auf die neuesten Produkte oder Rabatte sein.

Diese Art der E-Mail eignet ist hervorragend, wenn du deinen Verkauf antreiben willst. Sie beinhaltet ein Produkt oder ein Rabattangebot und sorgt mit einem Call-to-Action, dass Empfänger deine Webseite besuchen und etwas kaufen.

  • Bekanntmachung

In diesem Fall stellst du deinen Abonnenten ein neues Produkt, Feature oder einen neuen Service vor.

Eine Bekanntmachung macht Sinn, wenn du deine Zielgruppe bzw. deine Kunden auf den aktuellen Stand bringen möchtest. Auch wenn es das primäre Ziel ist, Informationen zu teilen, kann die E-Mail deine Abonnenten auf deine Webseite oder deinen Online-Shop locken, wo sie eventuell kaufen.

  • Veranstaltungseinladung

Eine Veranstaltungseinladung soll helfen, auf dein Event aufmerksam zu machen und deine Abonnenten ermuntern, daran teilzunehmen.

#4 Kreiere deine erste E-Mail-Kampagne

Da du nun deine Ziele festgelegt, deine Liste importiert bzw. aufgebaut und die beste Alternative für dich ausgewählt hast, kannst du deine erste E-Mail gestalten.

Damit das gelingt, habe ich hier einige Tipps für dich:

  • Strukturiere deine Kampagne für eine einfache Lesbarkeit

Studien zeigen, dass durch die Digitalisierung selbst Goldfische mittlerweile eine höhere Aufmerksamkeitsspanne als Erwachsene haben. Du kannst also davon ausgehen, dass deine E-Mails nicht Wort für Wort gelesen, sondern vielmehr nach Interessantem gescannt werden.

Es empfiehlt sich daher nicht, lange und textreiche E-Mails zu versenden. Besser ist es, deine Nachrichten zu strukturieren, damit Empfänger deine Mails lesen, während du sie gleichzeitig zum CTA führst.

  • Stelle sicher, dass deine Kampagne für jeden Abonnenten relevant ist

E-Mail-Kampagnen mit relevanten Inhalten haben eine viel höhere Wahrscheinlichkeit, in Umsätzen zu resultieren als E-Mails, die nicht relevant sind. Klingt eigentlich logisch. Statt eine Kampagne an alle zu senden, solltest du also deine Liste segmentieren und diesen die jeweils relevanten Angebote bzw. Inhalte zukommen lassen.

  • Stelle sicher, dass deine Kampagnen zur Markenstärkung und zum Vertrauensaufbau beitragen

Es ist wahrscheinlich, dass deine Abonnenten auch auf andere Weise mit deinem Unternehmen interagieren. Etwa über deine Webseite oder Social Media.

Daher ist es wichtig, dass deine E-Mails mit deinem Corporate Design übereinstimmen und Farben, Schrift oder Branding nicht von deinen anderen Customer Touchpoints abweichen. Dies stärkt das Vertrauen in deine Marke und sorgt für höhere Klickraten.

  • Mache es deinen Lesern einfach, deiner Handlungsaufforderung nachzugehen

Damit deine Abonnenten deinem Call-to-Action folgen, muss dieser für sie so einfach wie möglich sein. Dazu gehört unter anderem die Optimierung für mobile Endgeräte oder die Farbwahl und Beschriftung des Buttons.

#5 Messe deine Ergebnisse

Mit dem Versand deiner Kampagne ist es noch nicht getan. Nun kommt als nächster Schritt die Erfolgsmessung deiner E-Mail. Professionelle E-Mail-Marketing-Tools haben in der Regel ein umfassendes Reporting integriert.

Das Tool zeigt dir die wichtigsten Kennzahlen wie Öffnungsrate, Klickrate, Bounces oder Spambeschwerden. Damit erkennst du, wie deine Abonnenten mit deinen E-Mails interagieren und sie mit anderen Kampagnen vergleichen.

Fazit

E-Mail-Marketing ist ein mächtiges Instrument, um Verkäufe und Umsätze anzutreiben, und hat einen besseren ROI als alle anderen bisherigen Marketingkanäle.

Mit diesen fünf Tipps schaffst du es im Handumdrehen, deine erste Kampagne zu versenden. Bevor du aber kopfüber ins kalte Wasser springst: Nimm dir ausreichend Zeit, den richtigen Anbieter zu finden und gehe Schritt für Schritt vor. Ich selbst etwa plane einen Newsletter für den Blog, bin mir aber mit den Anbietern noch nicht schlüssig. Daher lasse ich mir selbst lieber etwas mehr Zeit, damit ich nicht in einem Jahr wechseln muss. Das solltest auch du.

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