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E-Mail Marketing

7 Newsletter Freebie Ideen, denen keiner widerstehen kann

Die Abonnentenzahlen für deinen Newsletter stagnieren? Frustrierend, oder? Denn jeder erzählt dir, wie wichtig es ist, deinen Verteiler aufzubauen. Aber so richtig klappen, will es dennoch nicht.

Dabei gibt es zahlreiche Blogger, die tausende Empfänger in ihrer Liste haben. Und du fragst dich bestimmt, wie sie das anstellen. Haben Sie irgendeinen geheimen Trick? Meine Antwort darauf: Nein, du musst nur das richtige Newsletter Freebie anbieten. Welche Möglichkeiten du dafür hast, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Warum du ein Newsletter Freebie brauchst

Stell dir vor, jemand würde dich auf der Straße ansprechen und nach deiner E-Mail-Adresse fragen. Würdest du sie ihm geben? Vermutlich nicht. Denn warum solltest du einer wildfremden Person einfach so deine E-Mail-Adresse geben?

Genauso verhält es sich auch online. Das heißt, der durchschnittliche Leser gibt seine E-Mail-Adresse nicht einfach so an jeden heraus. Denn falls diese in die falschen Hände gerät, können Spam- oder Phishing-Mails die unangenehme Folge sein.

Aber nicht nur Privatsphäre und Sicherheit spielen eine Rolle. Der Leser muss auch einen Mehrwert für sich sehen, wenn er dir seine E-Mail-Adresse geben soll.

Wir leben sowieso schon in einer Welt, in der die Informationsflut längst Alltag ist. Das heißt, wir müssen selektieren, um die Menge an Neuigkeiten überhaupt verarbeiten zu können. Wenn eine Information also nicht nützlich ist, wird sie aussortiert.

Für dich bedeutet das: Leser werden ihre kostbare Zeit nicht in deinen Blog beziehungsweise deinen Newsletter und die Anmeldung dafür investieren, wenn sie keinen Nutzen für sich sehen. Du musst deinen Lesern also etwas bieten, damit sie sich in deinen Verteiler eintragen. Genau hier kommt das Freebie ins Spiel.

Das muss dein Freebie leisten

Dein Newsletter Freebie muss etwas wirklich Wertvolles sein. Etwas, für das deine Leser sogar bezahlen würden, wenn du es nicht kostenlos herausgeben würdest. Nur dann haben sie auch einen Anreiz, sich für deinen Newsletter anzumelden.

Du kannst mit deinem Freebie eine Inspiration liefern, ein Problem lösen oder zur Wissenserweiterung deiner Leser beitragen. In jedem Fall sollte dein Newsletter Freebie zu einem spezifischen Endergebnis führen und letztlich auch deine Zielgruppe ansprechen. Denn sonst sieht dein idealer keinen Nutzen für sich.

Wichtig ist auch, dass dein Freebie für sich alleinsteht und abgeschlossen ist. Das heißt, du verlinkst am Ende deines Freebies nicht auf x weiterführende Artikel in deinem Blog, weil dein Freebie ein Thema nur anreißt.

7 unschlagbare Freebie-Ideen für deinen Newsletter

Viele Unternehmen und Blogger haben noch Schwierigkeiten, sich für eine Art von Freebie zu entscheiden. Schließlich soll das Newsletter Freebie nicht nur ein langweiliges Ebook sein, das eigentlich nur ein bereits veröffentlichter Artikel auf deinem Blog ist, welcher als PDF aufbereitet wurde.

Es ist also auch nicht schlimm, wenn du dir ein bisschen Zeit lässt, dich für ein Freebie zu entscheiden. Ich selbst habe ungefähr vier Wochen überlegt, bis ich mich auf Art und Thema meines Freebies festgelegt hab.

Als Entscheidungshilfe habe ich dir deshalb eine Liste mit 7 Ideen für dein Newsletter Freebie zusammengestellt, die dir beim Verteileraufbau helfen.

E-Mail-Serie

Bei einer E-Mail-Serie erhalten Abonnenten über mehrere Tage oder sogar Wochen E-Mails, die ein bestimmtes Thema in kleinen Häppchen abarbeitet. Die Serie dient dazu, dass neue Leser am Ball bleiben und genau wissen, wann sie mit neuem Content rechnen können. Schließlich müssen sie nicht erst auf den nächsten Artikel warten.

Die E-Mails werden automatisiert in einer von dir festgelegten Frequenz versandt. Damit das überhaupt geht, musst du vorab den richtigen Newsletter Anbieter wählen. Denn nicht jeder bietet diese Funktion unbedingt an.

Vorlage

Vorlagen oder auch Templates dienen Lesern als Grundgerüst, welches sie mit ihren eigenen Inhalten befüllen können. Es soll ihnen helfen, schnell ein Problem zu lösen oder ein Ziel zu erreichen.

Ich nutze es zwar nicht als Newsletter Freebie, aber in meinem Beitrag So erstellst du den perfekten Redaktionskalender biete ich dir beispielsweise auch eine Vorlage zum kostenlosen Download. Mögliche Templates können aber auch Angebotsvorlagen, Musterbriefe oder sonst etwas sein, bei dem Leser nur noch ihre Daten einsetzen müssen.

Für eine Vorlage brauchst du meist gar keine besonderen Programme. Denn ein Brief oder einen Redaktionsplan erstellst du bereits ganz einfach in Excel oder Word.

All-in-One-Toolkit

Ein Toolkit ist erst dann sinnvoll, wenn du verschiedene Ressourcen wie Videos, Checklisten oder Vorlagen auf deinem Blog hast. Ist dies der Fall, kannst du mit diesem Freebie allerdings dein Wissen und deine Expertise ganz deutlich zeigen.

Der besondere Reiz für deine Leser: Sie haben alles in einem Download zur Verfügung und müssen sich nicht mühsam durch deine Seite klicken und alles zusammensuchen.

Du kannst das Toolkit als zip-Datei bereitstellen, hast hier aber womöglich ein Problem mit der Dateigröße. Besser ist es daher, wenn du zum Beispiel mit LeadPages oder Unbounce eine Landingpage erstellst. Damit leitest du deine Leser auf eine Seite, auf der sie leichter an dein Material gelangen.

Videokurs

Dein Newsletter Freebie muss nicht immer nur etwas Geschriebenes sein. Du kannst für deine Abonnenten also auch ein Video Tutorial erstellen.

Dabei hast du die Wahl, ob du nur ein einzelnes Video erstellst oder ob du eine ganze Serie machst, bei der du verschiedene Unterthemen angehst. Darüber hinaus kannst du entweder selbst vor die Kamera treten oder eine Slideshow mit Voiceover gestalten.

In jedem Fall solltest du dich aber vorbereiten. Das heißt, du benötigst ein Skript sowie das notwendige Filmequipment und Schnittprogramm. Denn ein schlechter Videokurs kann gerne auch mal nach hinten losgehen. Entscheide dich also lieber für ein anderes Freebie oder frage jemanden um Hilfe, wenn du dir mit Technik und Umsetzung unsicher bist.

Gutschein

Gutscheine eignen sich eigentlich nur dann, wenn du selbst einen Online-Shop hast. Ein Besucher, der dort etwas kaufen möchte, wird sich nämlich sehr wahrscheinlich für deinen Newsletter anmelden.

Aber Achtung: Du solltest deinen Lesern immer wieder neue Anreize wie beispielsweise exklusive Angebote über den Newsletter geben. Sonst kann es passieren, dass sich Abonnenten direkt wieder abmelden, sobald sie den Gutschein erhalten haben.

Whitepaper

Whitepaper sind eine Art Ratgeber zu einer spezifischen Fragestellung. Bei ihnen wird komplett auf werbliche Inhalte verzichtet, da der Fokus rein auf der Wissensvermittlung liegt.

Sie eignen sich hervorragend, um das eigene Wissen zu präsentieren und sich noch stärker als Experte in seiner Nische zu positionieren. Allerdings nehmen Whitepaper bei der Erstellung auch einige Zeit in Anspruch. Wenn du dazu nicht bereit bist, wähle lieber ein anderes Freebie.

Ebook

Ebooks gehören wohl zu den aufwendigsten Freebies. Dafür haben sie aber auch deutlich mehr Wert als eine einfache Vorlage oder Checkliste. Leser sind daher auch viel eher bereit, dir ihre E-Mail-Adresse zu geben.

Wenn du dich für ein Ebook entscheidest, solltest du jedoch eine Sache berücksichtigen. In letzter Zeit bieten immer mehr Blogger ein kostenloses Ebook an – schließlich klingt das weitaus verlockender als eine langweilige Checkliste. Das bedeutet aber auch, dass nicht bei jedem Ebook auch die notwendige Substanz dahintersteckt.

Willst du ein kostenloses Ebook anbieten, solltest du es also besser machen. Erst dann haben deine Leser einen wirklichen Wert und nehmen dich als Experten auf deinem Gebiet war. Ein billig wirkendes und lieblos gestaltetes Ebook wird sie sonst schnell wieder vertreiben.

Dein Freebie muss überzeugen

Alle Freebies haben ihre Vor- und Nachteile. Es liegt also ganz an dir, bei welchem du den größten Wert für dich und deine Leser siehst. In jedem Fall sollte es kein Allerwelts-Freebie sein, das sich deine Leser selbst hätten ausdenken können.

Dein Newsletter Freebie sollte außerdem für sich stehen und abgeschlossen sein. Es sollte den Interessenten dazu motivieren, sich für deinen Newsletter anzumelden. Und zu guter Letzt muss dein Freebie zum Thema deines Blogs beziehungsweise deiner Website passen. Daher wirst von mir zum Beispiel auch niemals ein Freebie mit Kochrezepten erhalten – auch wenn ich ein paar gute auf Lager hätte.

Lass dir bei der Wahl und Gestaltung deines Freebies also ruhig etwas mehr Zeit. Und keine Angst: Wenn du merkst, dass dein Freebie doch nicht passt oder den richtigen Effekt erzielt, kannst du es immer noch ändern. Vergiss dann aber nicht, deinen bisherigen Abonnenten das neue Freebie zukommen zu lassen.

 

 

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