redaktionskalender
Content Marketing

So erstellst du den perfekten Redaktionskalender

Vor einigen Wochen habe ich dir in diesem Beitrag erklärt, warum ein Redaktionskalender unverzichtbar ist. Insbesondere professionelle bzw. Corporate Blogger kommen nicht mehr an ihm vorbei. Heute will ich dir daher zeigen, was in den Redaktionskalender gehört und was nicht.

Darum solltest du nicht auf einen Redaktionskalender verzichten

Welche Themen stehen im nächsten Monat an? Worüber hast du bereits geschrieben? Wann ist der nächste Termin für deine aktuelle Content-Serie? Diese oder ähnliche Fragen könntest du dir stellen, wenn du für die Pflege eines Blogs zuständig bist. Sie sind ohne Plan womöglich nur mit viel Suchen zu beantworten.

Gerade wenn dein Blog mehr als ein persönliches Tagebuch sein soll, empfehle ich dir daher, einen Redaktionskalender einzusetzen. Das gilt übrigens auch für andere Kanäle wie Social Media, YouTube & Co.

Der Redaktionskalender dient dir als Fahrplan für deine Contentgestaltung und als Übersicht über bevorstehende Aufgaben sowie bereits zurückliegende Veröffentlichungen. Denn wer einfach nur drauf losschreibt, versinkt ohne einen Plan schnell im Chaos und läuft Gefahr, die gleichen Themen abzuhandeln. Langfristig werden dies auch deine Leser merken.

Das gehört in den Redaktionskalender

Ich nutze eine ganz schnöde Excel-Tabelle für meinen Redaktionsplan. Das liegt zum einen daran, dass mir das WordPress-Plugin Editorial Calendar nicht gefällt und ich bisher noch keine zufriedenstellende Alternative zu Excel gefunden habe.

Bevor du deinen Redaktionskalender befüllen kannst, musst du dir zunächst eine Tabelle mit mehreren Spalten anlegen.

Für folgende Punkte solltest du dir auf jeden Fall Spalten anlegen

  • Datum: Hier trägst du das Datum der Veröffentlichung ein. Damit weißt du genau, wann dein Text geplant ist, um ihn rechtzeitig fertigstellen zu können.
  • Thema: In diese Spalte gehört der Titel deines Beitrages. Zu Beginn muss dies nicht zwingend die finale Headline sein, sondern kann das Thema deines Artikels umreißen. Wenn du willst, kannst du diesen dann nochmal korrigieren, sobald du deinen Text fertiggestellt hast.
  • Status: Je nachdem, ob du mit mehreren Personen in der Liste arbeitest oder deinen Blog alleine betreibst, kannst du diese Spalte mehr oder weniger ausführlich gestalten. Ich selbst trage nur fertig ein, sobald ich den Beitrag in WordPress abgespeichert habe. Bei mehreren Redakteuren kann es hingegen sinnvoll sein, weitere Fortschritte einzubinden wie etwa in Planung oder in Bearbeitung.

Darüber hinaus kannst du noch weitere Spalten hinzufügen

  • Kategorie: Schreibst du auf deinem Blog über verschiedene Themengebiete, ist es sinnvoll, eine Spalte für Kategorien anzulegen. In Excel kannst du diese zudem farblich markieren und dir so einen besseren Überblick verschaffen. Bei mir sind es beispielsweise die Kategorien Content und E-Mail.
  • Redakteur: Wenn mehrere Redakteure in der Liste arbeiten, sollte auch diese Spalte nicht fehlen. So weiß jeder, für was er verantwortlich ist.
  • Social Media: Hast du mehrere Social-Media-Kanäle oder möchtest deinen Beitrag dort mehrmals teilen, kann es sich lohnen, eine oder mehrere Spalten für die jeweiligen Kanäle anzulegen. Durch Zahlen kannst du direkt erkennen, wie oft du den Beitrag schon wo geteilt hast.
  • Notizen: Diese Spalte ist sinnvoll, wenn du zum Beispiel einen Link als Recherchequelle für einen geplanten Beitrag speichern möchtest. Du kannst diesen einfach in die entsprechende Zeile kopieren und musst ihn nicht mehr suchen, wenn du deinen Redaktionskalender öffnest.

Natürlich kannst du noch weitere Spalten hinzufügen, wenn du diese in deinem Redaktionskalender benötigst. Allerdings reichen dir bereits Datum, Thema und Status aus, um deine Inhalte zu Beginn ordentlich planen und überblicken zu können.

Sinnvoll ist es außerdem, wenn du dir in einem neuen Reiter eine Ideensammlung anlegst. Hier trägst du zum Beispiel Themen oder Ideen für Serien ein, für die du noch keinen Veröffentlichungstermin feststellen kannst oder willst. Deine Ideensammlung muss nicht so akkurat wie dein Redaktionskalender sein. Bei mehreren Kategorien solltest du deine Ideen jedoch wenigstens in diese unterteilen.

Fazit 

Wie du siehst, ist es kein Hexenwerk, einen ordentlichen Redaktionskalender zu erstellen. Mit einer halben Stunde Arbeit hast du dir alle notwendigen Spalten angelegt und kannst anfangen, deine Beiträge und Ideen zu notieren. Mit wenig Aufwand hast du dann etwas, das dir langfristig weiterhilft.

Alternativ kannst du dir auch meine Excel-Vorlage herunterladen.

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