überzeugende e-mails
E-Mail Marketing

So schreibst du überzeugende E-Mails

Du willst eine E-Mail-Kampagne zu einem neuen Produkt starten, hast aber keine Idee, was du schreiben sollst? Wie du eine Betreffzeile verfasst, die deine Öffnungsraten in die Höhe schnellen lässt? Und wie du dein neues Produkt deinen Abonnenten so erklärst, dass sie es auch kaufen?

Überzeugende E-Mails zu schreiben, ist eine Herausforderung, aber von enormer Bedeutung für den Marketingerfolg. Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie du mit fünf einfachen Tipps deine Öffnungs- und Klickraten erhöhen kannst und damit deine Verkaufszahlen nachhaltig verbesserst.

Darum ist es wichtig, überzeugende E-Mails zu schreiben

Studien haben ergeben, dass die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen von 12 Sekunden im Jahr 2000 auf nur noch acht Sekunden gefallen ist. Diese Entwicklung hängt maßgeblich mit der wachsenden Smartphone-Nutzung zusammen und erfordert dadurch eine aussagekräftige Schreibe.

Schaffst du es nicht, das Interesse deiner Leser mit einer spannenden Betreffzeile einzufangen, werden sie auch deine E-Mail nicht öffnen. Und wenn du dein Angebot nicht schnell und einfach auf den Punkt bringst, werden sie auch nicht auf den Link oder Button in deiner Mail klicken, um dein Produkt zu kaufen. Sind deine Inhalte allgemein nicht relevant und interessant genug, musst du im schlimmsten Fall sogar mit einer Newsletter-Abmeldung rechnen.

Mit diesen 5 Tipps schreibst du überzeugende E-Mails

Aber wie schreibt man nun überzeugende E-Mails, denen deine Leser nicht widerstehen können?

#1 Nutze einen bekannten Absender

Der Absender ist das am prominentesten platzierte Element deiner E-Mail, wenn sie im Posteingang deiner Abonnenten landet. In vielen Desktop und Mobile Clients wird sie in einer größeren, fettgedruckten Schrift angezeigt, damit Empfänger schnell erkennen, von wem die E-Mail stammt.

Muss der Absender überhaupt optimiert werden?

Nehmen wir an, du abonnierst den Newsletter von onlinemarketing.de. Erwartest du dann E-Mails vom Absender onlinemarketing.de oder von einem ominösen Tom Müller? Wahrscheinlich ersteres – auch wenn Tom vielleicht derjenige ist, der die E-Mails erstellt und verschickt. Denn das ist, was deine Zielgruppe erwartet.

Darüber hinaus ist es wichtig, die Zeichenzahl deines Absenders zu beachten. Viele mobile Endgeräte haben ein Limit, wie viele Zeichen sie anzeigen. In Anbetracht der steigenden Smartphone-Nutzung empfiehlt es sich daher, deine E-Mails an mobile Endgeräte anzupassen und nicht mehr als 23 Zeichen für den Absender zu nutzen. In meinem Beitrag Mobile First im E-Mail-Marketing auf dem Vormarsch erfährst du dazu mehr.

#2 Schreibe eine kurze, nutzenorientierte Betreffzeile

Nach dem Absender folgt in der Regel die Betreffzeile, meist in einer etwas dunkleren Schriftfarbe. In Anbetracht ihrer Prominenz im Posteingang versteht es sich daher fast schon von selbst, dass sie einen signifikanten Effekt auf die Öffnungsraten hat.

Überzeugende E-Mails haben meist eines gemeinsam: Ihre Betreffzeilen sind gut. Eine gute Betreffzeile lässt sich allerdings nicht einfach aus dem Ärmel schütteln. Mit einigen Tricks kannst jedoch auch du eine Betreffzeile schreiben, denen deine Leser fast nicht widerstehen können.

Den größten Erfolg hast du mit der Personalisierung deiner Betreffzeile. Du kannst z.B. den Namen des Empfängers nutzen oder ihn/sie direkt mit Du oder Dein ansprechen, um deinen Öffnungsraten den nötigen Kick zu verleihen. Auch andere Schlagworte wie Einladung, Sale oder Update wirken sich in der Regel positiv auf die Öffnungsrate aus. In jedem Fall sollte deine Betreffzeile aber den Inhalt deiner E-Mail beschreiben. Andernfalls bleiben deine Abonnenten enttäuscht zurück und werden deine E-Mail beim nächsten Mal vermutlich nicht mehr öffnen. Würde ich für diesen Beitrag eine Mail versenden, könnte meine Betreffzeile z.B. So schreibst du überzeugende E-Mails oder Tom, willst du auch überzeugende E-Mails schreiben? lauten.

#3 Schreibe einen überzeugenden Pre-Header 

Der Pre-Header ist die kurze Zusammenfassung, die man im Posteingang nach der Betreffzeile sieht. Da der Pre-Header direkt unter der Betreffzeile erscheint, müssen diese beiden Komponenten eine Einheit bilden, anstatt gegeneinander zu stehen.

Ein Beispiel: Deine Betreffzeile lautet So bekommst du deine ersten 1000 Abonnenten. Damit deine E-Mail jedoch für eine größere Zahl von Empfängern erreichbar ist, setzt du folgenden Pre-Header darunter: Du hast schon 1000? Öffne die Mail trotzdem. Damit bilden Betreff und Pre-Header eine Einheit, die die Chance auf bessere Öffnungsraten erhöht.

#4 Schreibe überzeugende Inhalte

Überzeugende E-Mails leben von überzeugenden Inhalten. Gutes Schreiben ist jedoch keine Magie. Selbst professionelle Texter und Redakteure haben es nicht immer einfach. Es geht vielmehr darum, der Zielgruppe so einfach wie möglich zu zeigen, was du zu bieten hast und welche Vorteile deine Lösung oder dein Produkt bringt.

Entweder hast du ein natürliches Talent, um überzeugende E-Mails, Inhalte und Texte zu schreiben oder du greifst auf ein paar Hilfsmittel wie die PAS-, die 4P– oder die BAB-Formel zurück, mit denen du deine Beiträge strukturieren kannst.

#5 Optimiere deinen Button

Mit dem Button, auch Call-to-Action, ermunterst du deine Leser, deine Webseite zu besuchen, etwas zu kaufen oder was immer auch die Absicht deiner Mail ist. Ob jemand auf den Button klickt, hängt allerdings auch davon ab, wie dieser aussieht und welche Beschriftung du wählst.

Der Schlüssel liegt darin, dem Leser noch einmal den Nutzen ins Gedächtnis zu rufen. Darüber hinaus solltest du Wörter entfernen, die den Leser abschrecken können. Denk einmal selbst darüber nach: Die wenigsten haben Lust, etwas zu downloaden, sich anzumelden oder einzutragen. Das sind also genau die Wörter, die es zu vermeiden gilt. Dadurch wird dem Leser ein Aufwand vermittelt, den er eigentlich nicht haben will. Besser sind daher Beschriftungen wie Hol’ dir deinen kostenlosen Account oder Lerne mehr über unser neues Produkt. Wie du deinen Button genau beschriftest, hängt natürlich vom Zweck ab, den du damit verfolgst.

Weitere Tipps zur Gestaltung findest du in meinem Blogpost In drei Schritten zum perfekten Call-to-Action.

Fazit

Der kontinuierliche Anstieg in der Smartphone-Nutzung sowie die sinkende Aufmerksamkeitsspanne des Menschen machen einen überzeugenden Schreibstil in E-Mails wichtiger denn je. Du kannst keine überzeugenden E-Mails schreiben, die deine Leser öffnen, wenn du nur mit abgedroschenen Werbefloskeln ankommst oder dein Produkt kompliziert erklärst. Mit diesen fünf Tipps bist du aber auf einem guten Weg, deine E-Mails in erfolgreiche Marketinginstrumente zu verwandeln.

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